Weinlese, Rebsorten, Flaschengrößen

König der Schaumweine

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Champagnerflaschen professionell öffnen

Champagner: Kennen Sie diese interessanten Fakten?

AOC, Blanc de Noir, Méthode champenoise: Die Welt der Champagner steckt voller Regeln und Begrifflichkeiten, die Sie vielleicht schon einmal gehört haben, ohne genau zu wissen, was eigentlich gemeint ist. Wie gut kennen Sie sich aus, wenn es um den König der Schaumweine geht?

 

Imperial …

… oder 1/1-Flasche heißt die Standardgröße von Champagnerflaschen. Das Fassungsvermögen einer Imperial beträgt 0,75 Liter. Die beiden kleineren Größen sind die Quart oder Piccolo mit 0,2 Litern und die Demi oder Fillette mit 0,375 Litern. Eine Magnum fasst 1,5 Liter und eine Jeroboam drei Liter. Hier ist bei der Massenproduktion Schluss, doch gibt es noch neun größere Flaschen.

Dazu gehören die Methusalem (sechs Liter), die Nebukadnezar (15 Liter) und die größte Champagnerflasche Melchisedech, die volle 30 Liter Champagner fasst.

 

Champagnerkorken …

… bestehen aus zwei Teilen. In der Regel wird nur der untere Teil, der im Flaschenhals direkt mit dem Champagner in Berührung kommt, aus Naturkork gefertigt. Für den oberen Teil oder Kopf kommt Presskork zum Einsatz. Der Naturkork sorgt nicht zwingend für einen guten Geschmack. Selbst hochpreisige Champagner leiden mitunter unter einem störenden „Korkton“.

 

AOC …

… steht für die kontrollierte Herkunftsbezeichnung Appellation d’Origine Contrôlée. Sie wird für hochwertige landwirtschaftliche Produkte in Frankreich und der Schweiz vergeben wird. Bei AOC-Produkten kann es sich um Champagner und Weine, aber auch um Käse oder Olivenöl handeln. AOC-Zertifikate für Champagner weisen – wenig überraschend – das Weinbaugebiet Champagne im Nordosten Frankreichs als Herkunftsgebiet aus.

 

Dom Perignon …

… hieß eigentlich Pierre Perignon und war ein französischer Benediktinermönch des 17. und frühen 18 Jahrhunderts. Er nahm entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Flaschengärung
oder „méthode champenoise“, die für die Herstellung von Champagner noch heute vorgeschrieben ist. Bei der „méthode champenoise“ wird dem Grundwein in der zweiten Gärung Zucker und Hefe zugefügt.

Der weltberühmte Champagner „Dom Perignon“ ist nach Pierre Perignon benannt. Das Wort „Dom“ leitet sich von Dominus ab und ist ein Ehrentitel für Mönche des Benediktinerordens. Das Kloster in dem Pierre Perigon wirkte, gehört heute Moët & Chandon, dem Hersteller von „Dom Perignon“.

 

Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier …

… heißen die Rebsorten, die – fast ausschließlich – für die Herstellung von Champagner verwendet werden. Dass davon nur Chardonnay eine Weißweinsorte ist, scheint zunächst erstaunlich; schließlich handelt es sich bei Champagner ganz überwiegend um einen weißen Schaumwein.
Weiße Champagner lassen sich sogar vollständig aus roten Rebsorten herstellen. Die Weinbeeren für einen solchen Blanc de Noirs (wörtlich: „Weißer aus Schwarzen“) müssen nur rasch von den roten Schalen getrennt werden. Dann gelangen die Farbstoffe nicht in den Grundwein.

 

Die Lese der Weinbeeren für Champagner …

… wird grundsätzlich von Hand durchgeführt. Die Weinbeeren sollen unverletzt bleiben und bisher kann es noch keine Erntemaschine mit der Geschicklichkeit und Behutsamkeit menschlicher Hände aufnehmen. Übrigens: Der Begriff „Weintraube“ für eine einzelne Weinbeere ist zwar umgangssprachlich gebräuchlich, aber falsch. Eine Traube bezeichnet den gesamten Fruchtstand, der sich aus vielen einzelnen Beeren zusammensetzt.

Amelie Schmidt
Amelie Schmidt
Geschäftsführerin von Edumondi. Amelie ist Expertin für Kommunikation, Personalmanagement, Etikette & Protokoll sowie hauswirtschaftliche Themen.

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